Hannchen Schwarzenberger geb. Lehmann (1875 - 1947)

Hannchen Schwarzenberger geb. Lehmann wurde am 09.03.1875 in Wenkheim (Werbach) geboren und lebte in Wenkheim, Heidingsfeld (Würzburg), New York.

Ihre Eltern waren Lehmann Bertha geb. Heinemann (um 1850) und Lehmann Samson (um 1845).

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Schwarzenberger Salomon (Solomon), Salomon, die Ehe wurde am 1899 geschlossen.

Ihre Kinder waren Selig Lina geb. Schwarzenberger (08.12.1899–20.11.1947), Schwarzenberger Ira geb. Isidor (Isy) (21.03.1912–31.10.1991), Schwarzenberger Martha (21.08.1901), Schwarzenberger Sam geb. Semi (21.08.1903–06.04.1998) und Schwarzenberger Fritz (25.02.1905–06.11.1963).

Sie starb am 16.04.1947 in New York.

Weitere Angaben aus den Quellen: Hannchen Schwarzenberger stammte aus der Bäckerfamilie Samson und Bertha Lehmann in der an Unterfranken angrenzenden Gemeinde Wenkheim im nördlichen Baden-Württemberg. Sie war ab etwa 1890 in der nahen Kleinstadt Heidingsfeld ansässig, ab 1899 als Ehefrau des Kaufmanns Salomon Schwarzenberger. Es ist anzunehmen, dass sie in dessen Manufakturwaren- und Modegeschäft mitarbeitete. Mutter von Lina Selig [1029], Martha, Semi, Fritz und Isy (Ira). NS-Zeit: Mitglied im Jüd. Kulturbund Würzburg mit ihrem Mann. Verfolgungsmaßnahmen gegen das auch noch nach 1933 gutgehende Familiengeschäft; August 1938 "Arisierung". Bei der Volkszählung 1939 wurden Hannchen und Salomon Schwarzenberger im langjährigen Familienanwesen in der Klosterstraße 3 in Würzburg-Heidingsfeld registriert. [1078] Im gleichen Jahr emigrierte das Ehepaar (über England) nach New York; [1016] die Familie lebte dort im Stadtbezirk Brooklyn. Hannchen Schwarzenberger verstarb 1947 mit 72 Jahren. [1021] Sie wurde, wie andere Familienmitglieder, im Mount Carmel Cemetery im Stadtbezirk Queens beigesetzt. Quellen: -ancestry.com (New York, Death Index) -jewishgen.org (German Special Interest Group of JewishGen, Data on 7,400 North Bavarian Jews).

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.