Jeanette Schwarzschild geb. Regensburger wurde am 12.02.1872 in Sulzbürg geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Sulzbürg, Würzburg, Ghetto Theresienstadt, Dertingen. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Regensburger Emma geb. Nehm (Nahm) (23.06.1836–nach 1911) und Regensburger Moses Aron (1835–1912).
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Schwarzschild Isaak, die Ehe wurde am 1899 in Würzburg geschlossen.
Ihre Kinder waren Bruckheimer (Brückheimer), Brückheimer Irma geb. Schwarzschild (12.11.1900–14.02.1991) und Schwartz Fred geb. Schwarzschild, Fritz (24.07.1911–08.09.2002).
Sie starb am 11.04.1944 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Jeanette Schwarzschild wuchs in der Viehhändlerfamilie Moses und Emma Regensburger in Sulzbürg, Oberpfalz, auf. Sie war ab 1899 mit dem Schmiedemeister Isaak Schwarzschild verheiratet, zunächst in dessen Heimatort Dertingen, dann ab 1903 in Würzburg. Mutter von Irma Bruckheimer und Fred Schwartz. NS-Zeit: Jeanette Schwarzschild musste nach der Emigration ihrer Kinder mit ihrem Mann in Würzburg bleiben. Ihre eigenen Emigrationsbemühungen (USA, Kuba) scheiterten. Die ab April 1939 verwiwete Frau musste im Januar 1940 das Familienanwesen in der Burkarderstraße 4 [1078] räumen (Entmietungsgesetz) und in ein "Judenhaus" in der Stadt ziehen. Zuletzt wurde ihr ein Quartier im "Jüd. Unterkunftsheim" in der Bibrastraße 6 zugewiesen. [1016] Frau Schwarschild wurde am 23.September 1942 nach Theresienstadt deportiert; [1061] sie kam dort im April 1944 mit 72 Jahren ums Leben. [1027] Ihre Tochter Irma widmete ihr 1977 eine wikien(Page of Testimony) für die nationale Gedenkstätte Yad Vashem. [1005] An der Burkarderstraße 4 in Würzburg erinnert seit 2012 ein Stolperstein an Jeanette Schwarzschild.