Benedikt Seckbach wurde am 26.12.1871 in Frankfurt-Heddernheim geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Heddernheim, Würzburg, Ghetto Theresienstadt, Hanau. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Seine Eltern waren Seckbach Markus Max (18.01.1821–1897) und Seckbach Sarah geb. Strauß (1836–1878).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Seckbach Hedwig geb. Sachs, die Ehe wurde am 1902 in (1901?) geschlossen.
Seine Kinder waren Seckbach Manfred Menachem (05.02.1911–03.01.1952), Seckbach Ludwig Elazar (09.11.1906–1993), Seckbach Gustav Gershon (16.09.1905–08.03.1995), Wottitz Senta (Sarah) geb. Seckbach (16.11.1902–1944) und Seckbach Max Markus (Mordechai), Max Markus (30.05.1904–28.11.1991).
Er starb am 08.04.1944 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Kaufmann; Kultusbeamter. Benedikt ("Benno") Seckbach stammte aus der Familie Markus (Max) und Sarah Seckbach in Frankfurt-Heddernheim. Er war ab 1901/02 mit Hedwig geb. Sachs aus Würzburg verheiratet. Die junge Familie kam 1903 von Hanau nach Würzburg. Benedikt arbeitete hier zunächst als Kaufmann (Inhaber eines Herrengarderobegeschäfts) und Versicherungsagent (ab 1905). Ab 1908 war er als als Kultusdiener und -beamter bei der IKG Würzburg (Israelitische Kultusgemeinde) angestellt. Zu seinen Aufgaben gehörte unter anderen die Erhebung der Umlagen, der Verkauf ritueller Gegenstände und Beerdigungen. Er führte später auch eine hebräische Buchhandlung. 1911 erhielt er das Bürger- und Heimatrecht der Stadt Würzburg und die Bayerische Staatsangehörigkeit. 1916-1918 Kriegsdienst, -teilnehmer. NS-Zeit: Nach seiner Pensionierung Ende 1934 (?) zog er mit seiner Frau Hedwig in das Altersheim Konradstraße3 der Isr. Kranken- und Pfründnerhausstiftung Würzburg. Er versuchte vergeblich zum Sohn Gustav nach Frankreich zu emigrieren. Zuletzt war er wieder bei der Jüd. Gemeinde beschäftigt; von der Zwangsarbeit befreit. [1016] Der ab 1941 verwitwete Mann wurde am 23.September 1942 nach Theresienstadt deportiert. [1061] Er kam dort 1944 mit 73 Jahren ums Leben. [1027] Gedenken: Seine Söhne Max (Mordechai) und Gustav (Gershon) Seckbach widmeten ihm Gedenkblätter für die Gedenkstätte Yad Vashem. Am Wohnhaus Zwinger 5 erinnnert ein Stolperstein an Benno Seckbach.