Isidor Seiferheld (1882)

Isidor Seiferheld wurde am 30.12.1882 in Langensebold geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Langensebold, Hagenbach, Nürnberg, Riga-Jungfernhof, Raum Riga. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Seiferheld Lina geb. Hutzler.

Sein Kind war Seiferheld Max (12.04.1914).

Er verstarb in Raum Riga.

Weitere Angaben aus den Quellen: Isidor Seiferheld, Vater von Max Seiferheld in Würzburg, stammte aus der osthessischen Gemeinde Langensebold und war ab etwa 1910 als Kaufmann in der oberfränkischen Gemeinde Hagenbach ansässig. NS-Zeit: Der Textilwarenhändler Isidor Seiferheld und seine Frau Lina waren unter den letzten beiden jüd. Ehepaaren in Hagenbach, die im Novemberpogrom 1938 von SA-Leuten festgenommen und vor ihrer Haft in der Kreisstadt Forchheim in den auf dem Weg liegenden Ortschaften in entwürdigendster Weise zur Schau gestellt wurden. Isidor wurde dann bis zum 15.Dezember 1938 im KZ Dachau inhaftiert. [1023] Das Ehepaar lebte im Anschluss in Nürnberg beim Sohn Justin Seiferheld [1078] Am 29.November 1941 wurden beide mit ihm und weiteren Angehörigen [1033] von Nürnberg nach Riga deportiert. [1003].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.