Lina Seiferheld geb. Hutzler wurde am 28.12.1875 in Hagenbach (Pretzfeld) geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Hagenbach, Nürnberg, Riga-Jungfernhof. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Seiferheld Isidor.
Ihr Kind war Seiferheld Max (12.04.1914).
Sie starb am Jan. 1942 in Riga-Jungfernhof.
Weitere Angaben aus den Quellen: Lina Seiferheld stammte aus einer Familie Hutzler in der oberfränkischen Gemeinde Hagenbach; Verwandte des Kultusvorstehers (1882) David Hutzler. Die jüd. Einwohner, hauptsächlich im Hausier- und Viehhandel tätig, stellten in Hagenbach anfangs des 19.Jahrhundert über die Hälfte der Einwohner; ihr Anteil verringerte sich aber schon nach 1850 stark. 1911 schloss sich die Kultusgemeinde mit der des Nachbarortes Wannbach zusammen, ehe sie sich 1934 offiziell auflöste. [1023] Lina blieb auch nach ihrer Heirat in ihrem Heimatort. Zweite (?) Ehefrau des Textilwarenhändlers Isidor Seiferheld; Mutter von Max Seiferheld in Würzburg. NS-Zeit: Lina und Max Seiferheld wurden wohl nach der massiven Verfolgung im Novemberpogrom 1938 [1023] aus Hagenbach vertrieben. Sie lebten im Anschluss bei ihrem Sohn Justin in Nürnberg. Am 29.November 1941 wurden sie mit ihm und weiteren Angehörigen von Nürnberg nach Riga deportiert. [1033] Lina Seiferheld wurde dort bereits im Januar 1942 ermordet. [1003] Ihr Sohn Justin kam erst kurz vor der Befreiung 1945 im KZ Buchenwald [1033] ums Leben.