Moritz Sichel wurde am 27.06.1871 in Aub geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Aub, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Sichel Jeanette geb. Stein, die Ehe wurde am 1894 geschlossen.
Sein Kind war Sichel Ludwig (07.02.1907–21.03.1945).
Er starb am 31.08.1943 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Moritz Sichel wuchs in der Familie Julius und Karoline Sichel in der Kleinstadt Aub, Kreis Würzburg, auf. Er war dort ab 1894 auch verheiratet mit Jeanette geb. Stein aus Thüngen. Vater von Julius, Ludwig und Ernst Sichel. NS-Zeit: nach den massiven Ausschreitungen in Aub im Novemberpogrom 1938 suchten die Familien Moritz und Ludwig Sichel Zuflucht bei Verwandten in Würzburg. [1016] [1078] Der ab Ende 1939 verwitwete Moritz Sichel musste im November 1941 die Deportation seines Sohnes Ludwig nach Riga erleiden. Er selbst wurde am 23.September 1942 von seiner letzten Würzburger Unterkunft im „Judenhaus“ Bibrastraße 6 nach Theresienstadt deportiert. Er kam dort im August 1943 mit 72 Jahren ums Leben. [1027].