Nathan Sichel wurde am 14.06.1873 in Mittelsinn geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Mittelsinn, Würzburg, Ghetto Theresienstadt, Gemünden am Main. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Sichel Laura geb. Mainzer.
Er starb am 22.02.1943 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Nathan Sichel stammte aus der Familie Philipp (Feibel) und Marianne Sichel in Mittelsinn, Kreis Main-Spessart. Er war später in der nahen Kleinstadt Gemünden ansässig, verheiratet mit Laura geb. Mainzer aus Gaukönigshofen. NS-Zeit: Nathan und Laura Sichel suchten wohl nach dem Novemberpogrom 1938 in Würzburg Zuflucht. Ab Oktober 1939 waren sie im Heim Konradstraße 3 der Isr. Kranken- und Pfründnerhausstiftung untergebracht. Nach der Beraubung ihres letzten Vermögens von 45.000 Reichsmark mittels eines „Heimeinkaufsvertrags“ wurden sie am 23.September 1942 nach Theresienstadt deportiert. [1061] Nathan Sichel kam dort im Februar 1943, einige Monate vor seiner Frau, ums Leben. [1027].