Adolf Silbermann wurde am 18.08.1866 in Walsdorf (Oberfranken) geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Würzburg, Walsdorf, Ghetto Theresienstadt. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Seine Eltern waren Silbermann Fanny geb. Karl (um 1840) und Silbermann Löb (um 1835).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Silbermann Ida geb. Rosenbusch, die Ehe wurde am 1907 in Würzburg geschlossen.
Sein Kind war Silberman Curt Charles (23.05.1908–09.09.2002).
Er starb am 05.01.1943 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Weinhändler. Adolf Silbermann wuchs in der Familie Loeb und Fanny Silbermann in der oberfränkischen Gemeinde Walsdorf bei Bamberg auf. Die Jüd. Gemeinde im Ort litt unter Abwanderungen und löste sich bald nach 1900 auf. [1023] Adolf zog 1897 von seinem Heimatort nach Würzburg und gründete hier die Weingroßhandlung "Adolf Silbermann" (Kontor, Kellerei später in der Rottendorfer Straße 4).Ab 1907 war er mit Ida geborene Rosenbusch aus Würzburg verheiratet; 1908 wurde ihr Sohn Kurt Leo geboren. 1916 erhielt Adolf Silbermann das Bürgerrecht der Stadt Würzburg. Bruder von Bertha Heimann in Würzburg. Ehrenamt: Stellvertretendes Mitglied in der Verwaltung der IKG Würzburg (Israelitische Kultusgemeinde); er kandidierte für die "Freie Vereinigung (Mittelpartei)". NS-Zeit: Adolf Silbermann wohnte später, der Volkszählung 1939 zufolge, mit seiner Frau und der Schwiegermutter Marianne Rosenbusch in der Kaiserstraße 7. [1078] Scheiternde Emigrationsbemühungen; Vertreibung aus der Familienwohnung (1941 mit der Ehefrau "zwangsevakuiert" in das Isr. Altersheim Konradstraße 3). Beide wurden am 23.September 1942 von Würzburg nach Theresienstadt deportiert. [1061] Adolf Silbermann kam dort nach einigen Wochen ums Leben. [1027].