Hirsch Silberschmidt (1831 - 1884)

Hirsch Silberschmidt wurde am 25.08.1831 in Niederwerrn geboren und lebte in Niederwerrn, Würzburg.

Seine Eltern waren Silberschmidt Friederika geb. Kahn (07.05.1808–03.06.1897) und Silberschmidt Wolf.

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Silberschmidt Doris geb. Epstein.

Seine Kinder waren Ikenberg Paula (Pauline) geb. Silberschmidt (05.08.1863–02.09.1922) und Silberschmidt, Dr. Wilhelm, William (18.07.1862–06.03.1939).

Er starb am 30.12.1884 in Würzburg.

Die Grabstätte befindet sich im "Würzburg".

Weitere Angaben aus den Quellen: Dr. med. Hirsch Silberschmidt stammte aus der damals bedeutenden jüd. Landgemeinde Niederwerrn, Kreis Schweinfurt, die in den 1830er Jahren fast 40 Prozent der Einwohner stellte. Er wuchs in ärmlichen Verhätnissen auf, vielleicht in der Familie "Hirsch Faust Silberschmidt (Warenhändler)", die sich unter den zahlreichen jüd. Matrikelstellen 1817 findet. Seine Begabung wurde anscheinend vom damals in Niederwerrn amtierenden Distriktsrabbiner Lebrecht erkannt und gefördert. [1023] Nach dem sehr erfolgreichen Besuch des Gymnasiums in Schweinfurt studierte Hirsch an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, die ihn 1859 für eine Preisarbeit zum Kindbettfieber auszeichnete. Dr. Silberschmidt ließ sich bald darauf als Arzt in Würzburg nieder. 1860 erhielt er die "Annahme als Insasse" (Heimatrecht) der Stadt Würzburg; 1876 (?) das Bürgerrecht. Ehemann von Doris geborene Epstein; Vater von Wilhelm Silberschmidt (1862) und Paula Ikenberg (1863). [1016] Hirsch Silberschmidt verstarb bereits 1884 mit 53 Jahren in Würzburg. Seine fachliche Kompetenz und seine soziale Einstellung wurden in Nachrufen hervorgehoben. [1023].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.