Ernestine Dina Silberthau geb. Böhm (1862 - 1942)

Ernestine Dina Silberthau geb. Böhm wurde am 19.09.1862 in Oberlangenstadt geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Nürnberg, Oberlangenstadt, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Silberthau Michael.

Ihre Kinder waren Silberthau Albert (08.06.1887–Nov. 1968) und Silberthau Karl (25.11.1884–27.01.1948).

Sie starb am 27.09.1942 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Ernestine (Dina) Silberthau wuchs mit wohl fünf Geschwistern in der Familie Koppel Jakob und Sitta Zerle Böhm [1066] in der oberfränkischen Gemeinde Oberlangenstadt auf. Sie war ab etwa 1883 mit dem Uhrmacher und Juwelier Michael Silberthau in Würzburg verheiratet; zwischen 1884 und 1892 wurden hier ihre Söhne Karl, Albert und Hugo Silberthau geboren. Es ist anzunehmen, dass Ernestine im Familiengeschäft "M. Silberthau" (Schönbornstraße 1) mitarbeitete. Um 1889 zog sie mit ihrem Mann nach Nürnberg. Die dortige Filiale der Firma M. Silberthau wurde wohl vom Sohn Albert fortgeführt. NS-Zeit: Die ab 1917 verwitwete Frau lebte 1939, der Volkszählung zufolge, in einem Nürnberger Altenheim. [1078] Sie wurde am 10.September 1942 von ihrer letzten Nürnberger Unterkunft [1064] nach Theresienstadt deportiert und kam dort noch im gleichen Monat ums Leben. [1027] Ihr Enkel Kurt Silberthau widmete ihr ein Gedenkblatt für die Gedenkstätte Yad Vashem. [1005].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.