Kurt Silberthau wurde am 27.04.1911 in Berlin geboren und lebte in Berlin, Würzburg, München, Schweden, Malmö.
Seine Eltern waren Silberthau Elsa geb. Marfels (11.10.1882–08.11.1965) und Silberthau Karl (25.11.1884–27.01.1948).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Silberthau Gitla, die Ehe wurde am 1946 in Hässleholm geschlossen.
Sein Kind war Silberthau Zelman (19.09.1947).
Er starb am 21.09.2001 in Schweden.
Weitere Angaben aus den Quellen: Kurt Silberthau wuchs in der Familie linkl(Karl#30590) und Elsa Silberthau in Berlin und Würzburg auf. Er beendete seine kaufmännische Ausbildung an der Städtischen Berufsfortbildungsschule für Knaben in Würzburg (1926-1928, Handelsabteilung) und im väterlichen Juweliergeschäft "M. Silberthau". NS-Zeit: Ab 1932 war er als Angestellter, dann Geschäftsführer in der ebenfalls branchenführenden Juwelierfirma "M. Silberthau & Co." in München, wo seit 1937 auch seine Eltern lebten. Nach dem Novemberpogrom 1938 wurde er im KZ Dachauinhaftiert; die Firma wurde demoliert und geschlossen. Kurt Silberthau konnte durch günstige Umstände im Dezember 1939 nach Schweden emigrieren. Er machte Übergangsarbeiten als Servicekraft in einem Erholungsheim und Metallarbeiter in Werkzeugfabriken. Nach etlichen Jahren als Präzisionsfacharbeiter in der Großindustrie war er schließlich als Beamter in einer halbstaatlichen Ortskrankenkasse tätig. Seinen Ruhestand verbrachte er in der südschwedischen Stadt Malmö (1982). [1016] Der Ehemann von Gitla Silberthau und Vater von Zelman (1947) verstarb 2001 mit 90 Jahren in Schweden. [1066].