Frieda (Franka) Sohn (1886 - 1945)

Frieda (Franka) Sohn wurde am 20.09.1886 in Thüngen geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Thüngen, Würzburg, München, KZ Auschwitz. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Sohn Babette geb. Hamburger (22.03.1859–09.01.1934) und Sohn Hermann (Heinrich) (29.11.1859–18.09.1910).

Sie starb am 1943-1945 in KZ Auschwitz.

Weitere Angaben aus den Quellen: Frieda (Franka) Sohn wuchs als ältestes von fünf Kindern der Antiquitätenhändler Hermann und Babette Sohn in Thüngen, Kreis Main-Spessart, und Würzburg auf. Nach ihrer Schul- und Berufsausbildung leistete sie im I. Weltkrieg freiwilligen Kriegsdienst als Krankenschwester und wurde dafür ausgezeichnet. Ab 1921 arbeite sie im Krankenheim der Isr. Kultusgemeinde in München [1024] und wohnte im angeschlossenen Schwesternheim. NS-Zeit: Frieda Sohn musste 1942 die Deportation ihres Bruders Sally und seiner Familie von München erleben. Sie selbst war nach der Auflösung des Isr. Krankenhauses 1942 in den Münchner Judenlagern Knorrstraße 148 und Clemens-August-Straße 9 einquartiert. Am 13.März 1943 wurde Frieda Sohn von München ins Vernichtungslager Auschwitz deportiert. [1024].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.