Babette Sohn geb. Hamburger (1859 - 1934)

Babette Sohn geb. Hamburger wurde am 22.03.1859 in Burgsinn geboren und lebte in Burgsinn, Thüngen, Würzburg, Nürnberg.

Ihre Eltern waren Hamburger Fanny (Frommet) geb. Nußbaum (15.07.1880) und Hamburger Juda (um 1820).

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Sohn Hermann (Heinrich).

Ihre Kinder waren Sohn Leo (05.07.1892–23.02.1969), Sohn Jakob (17.10.1890), Sohn Frieda (Franka) (20.09.1886–1943-1945), Sohn Sally (Seligmann) (28.09.1889–25.11.1941) und Lesser Rosa geb. Sohn (30.09.1894).

Sie starb am 09.01.1934 in Nuernberg.

Weitere Angaben aus den Quellen: Babette Sohn stammte aus der Kaufmannsfamilie Juda und Fanny Hamburger in der Gemeinde Burgsinn, Kreis Main-Spessart. Die Familie war dort schon um 1800 ansässig; unter den 14 jüd. Matrikelstellen von 1817 findet sich auch die von "Jakob Juda Hamburger (Ellenwarenhändler)". [1023] (Bayerisches Judenedikt von 1813.) Babette war ab den 1880er Jahren mit dem Händler Hermann Sohn verheiratet, zunächst in Thüngen, Kreis Main-Spessart, dann ab 1888 in Würzburg. Zwischen 1886 und 1894 wurden ihre Kinder Frieda, Sally, Jakob, Leo und Rosa (Lesser) geboren. Die ab 1910 verwitwete Babette Sohn führte den Trödel- und Antiquitätenladen ihres Mannes bis um 1930 weiter. 1932 ging sie nach Nürnberg, wo ihr Sohn Dr. Jakob Sohn inzwischen als Gymnasiallehrer tätig war. [1016] NS-Zeit: Babette Sohn verstarb 1934 in Nürnberg. [1019] In einem Nachruf wurden ihre Frömmigkeit und Wohltätigkeit gerühmt. [1023] Babettes Kinder Frieda und Sally Sohn wurden von München deportiert.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.