Sally (Seligmann) Sohn (1889 - 1941)

Sally (Seligmann) Sohn wurde am 28.09.1889 in Würzburg geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Würzburg, Karlsruhe, München, Ghetto Kowno, KZ Dachau. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Sohn Babette geb. Hamburger (22.03.1859–09.01.1934) und Sohn Hermann (Heinrich) (29.11.1859–18.09.1910).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Sohn Lina (Lena) geb. Dreifuß, die Ehe wurde am 07.01.1920 in Karlsruhe geschlossen.

Sein Kind war Sohn Ilse (01.03.1921–25.11.1941).

Er starb am 25.11.1941 in Ghetto Kaunas.

Weitere Angaben aus den Quellen: Sally Seligmann Sohn wuchs als zweitältestes von fünf Kindern der Antiquitätenhändler Hermann und Babette Sohn in Würzburg auf. Er arbeitete nach seiner Volksschul- und Berufsausbildung als Kaufmann und Warenagent in Würzburg und auswärts. I. Weltkrieg: 1915-1918 Kriegsdienst, -teilnehmer mit Auszeichnung; erkrankt. Nach seiner Rückkehr aus dem Krieg ging Sally Sohn 1919 nach Karlsruhe, Baden-Württemberg. [1016] Ab 1920 war er hier mit Lina Dreifuß aus dem nahen Ort Malsch verheiratet; 1921 wurde ihr Kind Ilse in Karlsruhe geboren. [1024] NS-Zeit: Nach dem Novemberpogrom 1938 kam Sally Seligmann für einige Wochen in das KZ Dachau. Die Familie wohnte noch 1939 in Karlsruhe. [1078] Im September 1939 zog sie nach München, wo Sallys ältere Schwester Frieda Sohn seit langem als Krankenschwester lebte. Die Emigrationsbemühungen der Familie scheiterten. Sally, Lina und Ilse Sohn wurden am 20.November 1941 von München nach Kowno (Kaunas) deportiert und nach der Ankunft ermordet. Sallys Schwester Frieda wurde 1943 nach Auschwitz deportiert. [1024].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.