Moses Sonn wurde am 09.03.1902 in Würzburg geboren und lebte in Würzburg, Halberstadt, Boston.
Seine Eltern waren Sonn David (19.05.1871–12.07.1939) und Sonn Hedwig (Helene) geb. Salomon (02.10.1877–06.11.1932).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Sonn Ida geb. Meyer.
Seine Kinder waren Sonn Erna (06.09.1934), Sonn Johanna (17.03.1936) und Sonn Hedwig (20.12.1932).
Er starb am 06.04.1977 in Boston.
Die Grabstätte befindet sich im "Crawford Street Memorial Park".
Weitere Angaben aus den Quellen: Moses (Moische, Mosche) Sonn wuchs mit seinen jüngeren Geschwistern Berta (Rosenthal), Semi und Naftali (Hermann) in der Familie des Lehrers und Kultusbeamten David Sonn und seiner Frau link(Hedwig (Salomon)#30741) in Würzburg auf. Er besuchte die Oberrealschule und machte eine kaufmännische Berufsausbildung; berufstätig in Würzburg und Halberstadt, Sachsen-Anhalt. Moses Sonn übernehm im Mai 1930 mit seiner Frau Ida (Meyer) als Nachfolger von Moritz Bamberger die Verwalterstelle am Isr. Kranken- und Pfründnerhaus Würzburg. NS-Zeit: Er emigrierte im Oktober 1937 zunächst allein in die USA; seine Frau und die Töchter Hedwig, Erna und Johanna folgten im August 1938 nach. Die Familie Sonn lebte dann lange Zeit in Boston, [1019] wo Moses Sonn die rabbinische Familientradion anscheinend fortführte. "Rabbi Moses Sonn" verstarb 1977 mit 75 Jahren in Boston und wurde wie seine Frau Ida im Stadtteil West Roxbury beigesetzt. [1065].