David Sonn wurde am 19.05.1871 in Mainstockheim geboren und lebte in Mainstockheim, Würzburg, Miltenberg, Theilheim.
Seine Eltern waren Sonn Fanny geb. Heinemann (08.08.1844–20.01.1914) und Sonn Jakob (10.04.1840–24.01.1932).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Sonn Hedwig (Helene) geb. Salomon, die Ehe wurde am 1901 in Würzburg geschlossen.
Seine Kinder waren Sonn Moses (09.03.1902–06.04.1977), Rosenthal Berta geb. Sonn (14.07.1905), Sonn Naftali geb. Hermann (19.06.1912–20.04.2002) und Sonn Semi (Samuel) (21.09.1906–03.09.2000).
Er starb am 12.07.1939 in Würzburg.
Weitere Angaben aus den Quellen: David Sonn wuchs in der Lehrerfamilie Jakob und Fanny Sonn in Mainstockheim, Kreis Kitzingen, und Theilheim, Kreis Schweinfurt, auf. Er studierte, nach der damals üblichen Berufsvorbereitung an einer Isr. Präparandenanstalt, an der Isr. Lehrerbildungsanstalt in Würzburg bis zu seinem Examen 1891. David Sonn war ab 1896 als Religionslehrer, Kantor und Schächter in Miltenberg tätig.[1023] 1898 zog er nach Würzburg, wo er als Schächter und Kantor der Jüd. Gemeinde (Israelitische Kultusgemeinde) angestellt wurde. Ab 1901 war er mit Hedwig Salomon aus Mandel, Rheinland-Pfalz, verheiratet. Vater von Moses, Berta, Semi und Naftali Hermann Sonn. Die Familie wohnte in der Reibeltgasse 3. Zu David Sonns Aufgaben gehörte auch die Betreuung durchreisender jüd. Armer; Rendant (Kassenverwalter) des Isr. Wanderunterstützungsvereins Würzburg. 1918 leistete er Kriegsdienst (?). Er trat um 1932/33 in den Ruhestand. NS-Zeit: Der ab 1932 verwitwete David Sonn verstarb 1939 mit 68 Jahren in Würzburg. Seine Kinder konnten nach Israel und in die USA emigrieren.[1016].