Maier Feldmann (1884 - 1942)

Maier Feldmann wurde am 04.10.1884 in Aschaffenburg geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Aschaffenburg, Krasniczyn, Raum Lublin, Würzburg. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Feldmann Johanna geb. Bendheim (16.05.1861–25.06.1933) und Feldmann Herz (06.02.1853–16.05.1928).

Er starb am 1942 in Raum Lublin.

Weitere Angaben aus den Quellen: Maier Feldmann wurde am 04. Oktober 1884 als zweiter Sohn eines Viehhändlers in der Dalbergstraße 71 in Aschaffenburg geboren. Anschließend wohnte er in der Dalbergstraße 78, die bereits über mehrere Generationen der Familienwohnsitz der Feldmanns war. Seine Eltern Herz Feldmann und Johanna Feldmann (geb. Bendheim) heirateten im Februar 1880 in Bensheim. Zum Jahreswechsel 1880/1881 zog seine Mutter von Bensheim zu seinem Vater nach Aschaffenburg. Maier hatte einen Bruder und eine Schwester, David und Babette. Sein großer Bruder David wurde im April 1881 geboren, seine kleine Schwester Babette im Juni 1888. Maier Feldmann blieb bis zu seinem Tod ledig und kinderlos, so wie auch sein Bruder David, mit dem er zusammen den Hof seines Vaters übernahm. Die beiden Brüder verdienten sich ihren Lebensunterhalt dort als Viehhändler und Handelsmänner. Am 23. April 1942 wurde Maier zusammen mit seinem Bruder David und einer ihrer Angestellten über Würzburg nach Krasniczyn in Polen deportiert. Seine Schwester Babette und eines ihrer Kinder wurden auf dem gleichen Weg deportiert. Spätestens im Herbst 1942 wurde Maier Feldmann, sowie alle weiteren Personen dieses Transports, im Raum Lublin ermordet.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.