Pauline Stein geb. Stern (1872 - 1943)

Pauline Stein geb. Stern wurde am 10.03.1872 in Heßdorf geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Heßdorf, Thüngen, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Stein Jakob.

Ihre Kinder waren Stein Ludwig (24.04.1900–Sept. 1970) und Stein Isaak (um 1900).

Sie starb am 18.03.1943 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Pauline (Lina) Stein stammte aus einer der Familien Stern in Heßdorf, Kreis Main-Spessart. Die bedeutende Jüd. Landgemeinde stellte noch zu Paulines Geburtszeit (1872) fast 30 Prozent der Einwohner. [1023] Pauline Stern war ab den 1890er Jahren mit dem Landwirt Jakob Stein in der nahen Gemeinde Thüngen verheiratet. Mutter von Isaak und Ludwig Stein. Es ist anzunehmen, dass Pauline im landwirtschaftlichen Betrieb ihres Mannes mitarbeitete. NS-Zeit: Das Ehepaar musste nach dem Novemberpogrom 1938 sein Anwesen in Thüngen räumen. Der Zuzug nach Würzburg wurde zunächst verweigert (Oktober 1939). Im Januar 1940 wurden Pauline und Jakob Stern nach einem Gesuch der Isr. Kranken- und Pfründnerhausstiftung Würzburg in deren Heim Dürerstraße 20 aufgenommen. Beide wurden am 23.September 1942 von Würzburg nach Theesienstadt deportiert; [1061] Pauline Stein kam dort im März 1943 ums leben, einige Wochen vor ihrem Mann. [1027].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.