Isidor Steinam (1868 - 1942)

Isidor Steinam wurde am 04.10.1868 in Würzburg geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Steinam Babette geb. Behr, Bela (26.05.1837–13.03.1917) und Steinam Seligmann (04.09.1834–26.02.1912).

Er starb am 20.11.1942 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Isodor (Isi) Steinam wuchs in der kinderreichen Kaufmannsfamilie Seligmann und link(Babette Steinam (Behr)#30975) in Würzburg auf. Nach seiner Schul- und Berufsausbildung arbeitete er wohl in der angesehenen Familienfirma "Steinam & Cie." mit (Herrengarderobe, Militär- und Beamtenausstattung), schied aber anscheinend schon vor 1900 aus und lebte dann als Privatier. Die Firma wurde von seinem Vater und seinen Brüdern Bernhard und Adolf Steinhardt geführt. Der ledige Isidor Steinam wohnte lange Zeit im Haus der Familie in der Martinstraße 11. NS-Zeit: Im Oktober 1940 musste Isidor Steinam in das Heim Konradstraße 3 der Isr. Kranken- und Pfründnerhausstiftung ziehen. Er wurde am 23.September 1942 mit seinem Bruder Bruder Adolf und dessen Frau Thekla nach Theresienstadt deportiert. [1061] Isidor Steinam kam dort nach wenigen Wochen mit 74 Jahren ums Leben. [1027] Gedenken: Vor dem Wohnhaus der Familie in der Martinstraße 11 wurden 2016 Stolpersteine verlegt.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.