Klara Königsdorf geb. Steinam (1889 - 1938)

Klara Königsdorf geb. Steinam wurde am 04.10.1889 in Würzburg geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Würzburg, Mainz. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Steinam Isaak (05.03.1838–06.04.1891) und Steinam Karolina geb. Forchheimer (09.03.1850–23.02.1914).

Sie starb am 27.11.1938 in Mainz.

Weitere Angaben aus den Quellen: Klara Königsdorf wuchs als jüngstes von wohl neun Kindern der Kaufmannsfamilie Isaak und link(Karolina Steinam (Forchheimer)#30982) in Würzburg auf. Nach dem Tod ihrer Eltern und dem Wegzug der meisten Geschwister blieb sie mit ihrem Bruder Siegfried bis um 1918 in Würzburg und führte vielleicht mit ihm das Familiengeschäft "I. Steinam" (Herrenkleidung, am Marktplatz 20) fort. Beide verzogen dann auch aus der Stadt. Klara war wohl bald darauf mit dem Kaufmann Max Königsdorf in der Stadt Main, Rheinland-Pfalz, verheiratet. NS-Zeit: Klara Königsdorf nahm sich im November 1938 das Leben, vermutlich unter dem Eindruck der Novemberpogrome. Ihr Mann Max Königsdorf wurde 1942 von Mainz nach Piaski deportiert. [1003] Auch Klaras Geschwister Rosa, Siegfried und Edith wurden im Holocaust ermordet.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.