Isaak Steinam wurde am 05.03.1838 in Fuchsstadt (Reichenberg) geboren und lebte in Fuchsstadt, Würzburg.
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Steinam Karolina geb. Forchheimer, die Ehe wurde am 1870 geschlossen.
Seine Kinder waren Steinam Siegfried (01.07.1883–05.05.1945, 05.05.1942), Steinam Cäcilie (04.09.1876), Königsdorf Klara geb. Steinam (04.10.1889–27.11.1938), Steinam Moritz (06.03.1873–12.04.1929) und Weinschenk Rosa geb. Steinam (08.12.1874–26.12.1944) sowie weitere 4 Kinder.
Er starb am 06.04.1891 in Würzburg.
Weitere Angaben aus den Quellen: Isaak Steinam wuchs in der Gemeinde Fuchsstadt, Kreis Würzburg, auf. Die Jüd. Gemeinde in dem etwas abgelegenen Ort litt unter Abwanderungen und löste sich bereits 1890 auf. [1023] Auch Isaak Steinam und sein Bruder (?) Seligmann verließen den Ort und lebten ab den 1860er Jahren in Würzburg. 1868 erhielt Isaak die städtische "Annahme als Bürger und Schneider" (Bürgerrecht) in Würzburg. 1870 gründete er hier mit Karoline Forchheimer aus Thüngen eine Familie; zwischen 1873 und 1889 wurden hier ihre neun Kinder geboren. Isaak eröffnete und führte in der Stadt ein Herrenkonfektionsgeschäft, wie auch Seligmann Steinam. Er verstarb 1891 im mittleren Lebensalter in Würzburg. Seine Witwe Karolina führte das Familiengeschäft "I. Steinam" im Wohnhaus am Marktplatz 20 weiter, wohl zeitweise mit den Söhnen Moritz und Siegfried. [1016] NS-Zeit: Isaaks Kinder Siegfried, Edith, Klara und Rosa wurden im Holocaust ermordet.