Moritz Steinam (1873 - 1929)

Moritz Steinam wurde am 06.03.1873 in Würzburg geboren und lebte in Würzburg, Nürnberg.

Seine Eltern waren Steinam Isaak (05.03.1838–06.04.1891) und Steinam Karolina geb. Forchheimer (09.03.1850–23.02.1914).

Er starb am 12.04.1929 in Nuernberg.

Weitere Angaben aus den Quellen: Moritz Steinam wuchs als zweites von wohl neun Kindern in der Kaufmannsfamilie Isaak und link(Karolina Steinam (Forchheimer)#30982) in Würzburg auf. Er arbeitete wahrscheinlich nach seiner Schul- und Berufsausbildung im Familiengeschäft "I. Steinam" (Herrenbekleidung, am Marktplatz 20). 1903, mit 30 Jahren, zog er nach Nürnberg. (In Nürnberg bestand eine Filiale der Herrenbekleidungsfirma "Steinam & Cie" seines Onkels Seligmann Steinam.) In Nürnberg war er mit Amanda Hamburger aus Bad Kissingen verheiratet; 1913 wurde ihre Tochter Margot Martha Steinam geboren. [1024] Moritz Steinam verstarb 1929 im mittleren Lebensalter in Nürnberg. NS-Zeit: Seine Tochter Margot arbeitete als Hausangestellte und Kaufmännische Angestellte in München (ab 1934) und Mainz (1938),[1024] wo Geschwister ihres Vaters lebten. Amanda und Margot Steinam wurden im November 1941 von Nürnberg nach Riga deportiert. [1033].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.