Thekla Steinam geb. Stern wurde am 23.10.1883 in Würzburg geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Würzburg, Ghetto Theresienstadt, KZ Auschwitz. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Stern Mina geb. Straßburger (13.02.1857–20.07.1926) und Stern Nathan (24.06.1854–08.06.1932).
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Steinam Adolf, die Ehe wurde am 1904 in Würzburg geschlossen.
Sie starb am 00.05.1944 in KZ Auschwitz.
Weitere Angaben aus den Quellen: Thekla Steinam wuchs in der kinderreichen Kaufmannsfamilie Nathan und link(Mina Stern (Straßburger)#31297) in Würzburg auf. Sie war hier ab 1904 verheiratet mit dem angesehenen Kaufmann Adolf Steinam. Es ist anzunehmen, dass sie im Familiengeschäft, der Herrengarderobefirma "Steinam & Cie.", mitarbeitete. NS-Zeit: Verlust des Familienvermögens ab 1939. Im Oktober 1941 Vertreibung aus dem Familienanwesen Martinstraße 11. Thekla wurde mit ihrem Mann im Verwaltungsgebäude des Jüd. Friedhofs an der Faulenbergstraße einquartiert ("Judenhaus"). [1016] Ende November 1941 musste sie die Deportation ihrer Brüder Ludwig und Oskar Stern erleben, die ab Oktober 1940 bei ihr gelebt hatten. Das kinderlose Ehepaar Thekla und Adolf Steinam wurde am 23.September 1942, mit dem zweiten großen Alterstransport aus Franken, von Würzburg nach Theresienstadt deportiert. [1061] Im März 1943 kam dort ihr Mann ums Leben; Thekla Steinam wurde im Mai 1944 ins Vernichtungslager Auschwitz deportiert. [1027] Gedenken: Vor dem Haus der Familie Steinam an der Martinstraße 11 wurden 2016 Stolpersteine verlegt.