Bertha Marx geb. Steinberger (1895 - 1991)

Bertha Marx geb. Steinberger wurde am 11.08.1895 in Dettelbach geboren und lebte in Dettelbach, Würzburg, Gelnhausen, Rothenburg ob der Tauber, Speyer, Indianapolis, IN.

Ihre Eltern waren Steinberger Hermann (27.03.1871–11.12.1942) und Steinberger Jette geb. May (08.03.1864–29.07.1942).

Sie starb am 23.04.1991 in Indianapolis.

Die Grabstätte befindet sich im "Louisville, Kentucky - Adath Jeshurun Cemetery".

Weitere Angaben aus den Quellen: Bertha Marx wuchs mit fünf Geschwistern Else in der Weinhändlerfamilie Hermann und Jette Steinberger in der Kleinstadt Dettelbach, Kreis Kitzingen, auf. Sie war von 1914 bis 1916 als Verkäuferin in Würzburg tätig. [1016] Bertha war ab etwa 1920 mit dem Lehrer Siegmund Marx verheiratet, den sie an seinen Dienstorten in Gelnhausen, Rothenburg ob der Tauber und Speyer begleitete; 1922 und 1925 wurden in Gelnhausen ihre Söhne Julius und Ernst Marx geboren. NS-Zeit: Ihr Mann wurde schon 1933 in Rotrhenburg o. T. verfolgt. Berthas Brüder Isidor und Gustav konnten in die USA emigrieren. Ihre Geschwister Edmund, Else (Grünebaum) und Ruth (Schaumberg) wurden im Holocaust ermordet. Berthas Mann Siegmund wurde 1940 nach Gurs und 1942 mach Auschwitz deportiert. Bertha konnte mit ihren Kindern emigrieren und lebte später lange Zeit in Indianapolis im Bundesstaat Indiana. 1960 betrauerte sie den Tod von Gustav Steinberger ("das letzte meiner Geschwister"). [1021] Bertha Marx verstarb 1991 mit 95 Jahren in Indianapolis. [1066] Sie wurde in Louisville, Kentucky, beigesetzt. [1065].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.