Jette Steinberger geb. May wurde am 08.03.1864 in Beerfelden geboren und lebte in Beerfelden, Würzburg, Dettelbach.
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Steinberger Hermann, die Ehe wurde am 06.11.1894 in Dettelbach geschlossen.
Ihre Kinder waren Steinberger John Isi geb. Isidor (05.05.1898–15.01.1956), Grünebaum Else geb. Steinberger (06.02.1897–?1943), Steinberger Edmund (07.02.1905–15.08.1942), Schaumberg Ruth Erna geb. Steinberger (11.06.1910–30.09.1942), Marx Bertha geb. Steinberger (11.08.1895–23.04.1991) und Steinberger Gustav (14.06.1900–12.11.1960).
Sie starb am 29.07.1942 in Würzburg.
Weitere Angaben aus den Quellen: Jette Steinberger stammte aus der südhessischen Gemeinde Beerfelden (Oberzent). [1023] Sie war ab 1894 mit dem jüngeren Weinhändler Hermann Steinberger in der Dettelbach, Kreis Kitzingen, verheiratet; [1016] zwischen 1895 und 1910 wurden hier ihre Kinder link(Bertha (Marx)#30998), Else (Grünebaum), Isidor, Gustav, Edmund und Ruth (Schaumberg) geboren. NS-Zeit: Nach dem Wegzug ihrer erwachsenen Kinder blieb Jette mit ihrem Mann Hermann in Dettelbach zurück. Sie wohnten bis nach 1939 in der Spitalstraße 294. Das Ehepaar war Anfang 1942 unter den letzten 24 noch verbliebenen jüd. Einwohnern. Jette Steinberger verstarb Ende Juli 1942,[1143] vermutlich im Jüd. Krankenhaus Würzburg. Ihr Mann wurde im September des Jahres nach Theresienstadt deportiert. Jettes Kinder Else, Edmund und Ruth wurden ebenfalls im Holocaust ermordet. Bertha, Isidor (John) und Gustav konnten in die USA emigrieren.