Oskar Ernst Steiner (1889 - 1942)

Oskar Ernst Steiner wurde am 05.12.1889 in Nuernberg geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Nürnberg, Ochsenfurt, Würzburg, Rottendorf, Kempten, Immenstadt, München, Ghetto Piaski, KZ Dachau. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Steiner Ludwig (07.03.1853).

Er starb am 1942 in Ghetto Piaski.

Weitere Angaben aus den Quellen: Oskar Ernst Steiner wuchs in der Familie des aus Böhmen stammenden Fabrikdirektors Ludwig Steiner und seiner Frau Cäcilie (Nezbeda) in Nürnberg, Ochsenfurt, Würzburg und Rottendorf auf. [1016] Sein Vater war später Besitzer einer Brauerei in der Stadt Kempten, Schwaben. Oskar Steiner machte eine Ausbildung zum Kaufmann und Brauer. Er hatte eine höhere Schulbildung und war Hauptmann im I.Weltkrieg. Im Oktober 1919 zog er von Immenstadt im Allgäu nach München und heiratete dort Karola (Caroline) Landauer (*1892 Südafrika). NS-Zeit: Nach dem Novemberpogrom 1938 wurde er bis zum 6.Dezember 1938 im KZ Dachau inhaftiert. Oskar Ernst Steiner war zuletzt bei der Isr. Kultusgemeinde München angestellt. Am 4.April 1942 wurde er mit seiner Frau nach Piaski deportiert und in der Folgezeit ermordet. [1024].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.