Ludwig Steiner (1853)

Ludwig Steiner wurde am 07.03.1853 in Hohgenstadt (Zábřeh) geboren und lebte in Hohenstadt, Wien, Nürnberg, Ochsenfurt, Würzburg, Rottendorf, Kempten.

Seine Eltern waren Steiner Saly geb. Bruml (um 1825) und Steiner Samuel (um 1825).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Steiner Cäcilie geb. Nezbeda, die Ehe wurde am 14.08.1887 in Wien geschlossen.

Seine Kinder waren Steiner Oskar, Steiner Paula, Steiner Oskar Ernst (05.12.1889–1942), Steiner Elise (um 1888), Steiner Wilhelm Josef (um 1890) und Steiner Luise (um 1895).

Weitere Angaben aus den Quellen: Ludwig Steiner wurde in der Familie des Geschäftsmann Samuel Steiner und dessen Frau Sara (Bruml) geboren, anscheinend in der Kleinstadt "Hohenstadt in Mähren" (Zábřeh) ("zuständig nach Nadekau in Böhmen"). Er war "Privatbeamter" [Angestellter] in Wien als er 1887 im dortigen Isr. Rathaus Cäcilia Nezbeda (*1866 Hohenstadt) heiratete.[1019] Die junge Familie mit den Kindern Elise, Oskar Ernst, Wilhelm Josef, Paula und Luise lebte ab den 1890er Jahren in Nürnberg, dann bei und in Würzburg. Ende 1898 zog sie von Ochsenfurt nach Würzburg. Ludwig war hier technischer Leiter der "Mohr`schen Malzfabrik" (link(Adler & Blum#20205)) und Teilhaber des angeschlossenen "Hirschbräus" (von Hirsch auf Gereuth) in Rottendorf. [1016] Später war er Direktor einer Brauerei in der Stadt Kempten (?) in Schwaben. Der "Brauereibesitzer" Ludwig Steiner besaß nach einem Verzeichnis von 1916 das "Beauhaus Lindenberg" in Lindenberg, Schwaben. NS-Zeit: Sein Sohn Oskar Ernst Steiner wurde 1942 von München deportiert.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.