Julius Steinhardt (1871 - 1943)

Julius Steinhardt wurde am 15.07.1871 in Tauberbischofsheim geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Tauberbischofsheim, Würzburg, Dresden, Berlin, Ghetto Theresienstadt. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Steinhardt Simon (06.12.1834–13.12.1909) und Steinhardt Theresia geb. Mainzer (Juni 1837).

Er starb am 20.01.1943 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Julius Steinhardt wuchs mit seinen Geschwistern Mathilde (Laubheimer), Johanna, Lina, Friedrich und Adolf in der Landwirtsfamilie Simon und link(Theresia Steinhardt (Mainzer)#31120) in Tauberbischofsheim und Würzburg auf. Er arbeitete vermutlich im elterlichen Milchviehbetrieb in Würzburg mit und war Buchhalter in der von seinem Vater und dem Schreiner J. Schardt geführten Firma "J. Schardt & Co.", die eine patentierte Kreissäge vertrieb (1891). [1016] NS-Zeit: Julius verließ Würzburg wohl kurz nach 1900. Er lebte mit seiner Familie später in Dresden und Berlin. Julius war als Landwirt im Stadtbezirk Berlin-Wilmersdorf eingetragen (1937); nach der Volkszählung 1939 lebte er später im Jüd. Altersheim Lützowstraße 48 [1078], zuletzt im Jüd. Krankenhaus in der Iranischen Straße 2. Der verwitwete Mann wurde am 14.September 1942 von Berlin nach Theresienstadt deportiert. [1064] Julius Steinhardt kam hier im Januar 1943 mit 71 Jahren um. [1027].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.