Simon Steinhardt wurde am 06.12.1834 in Dittigheim (Tauberbischofsheim) geboren und lebte in Dittigheim, Tauberbischofsheim, Würzburg.
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Steinhardt Theresia geb. Mainzer, die Ehe wurde am 1862 in Königshofen geschlossen.
Seine Kinder waren Steinhardt Mathilde (05.05.1863), Steinhardt Johanna (10.02.1866), Steinhardt Friedrich (11.11.1869), Steinhardt Adolf (15.05.1876–?01.05.1937), Steinhardt Lina (15.07.1868) und Steinhardt Julius (15.07.1871–20.01.1943).
Er starb am 13.12.1909 in Würzburg.
Weitere Angaben aus den Quellen: Simon Steinhardt stammte aus dem früh in Dittigheim im nördlichen Baden-Württemberg ansässigen Familienverband Steinhardt. Er lebte später mit seiner großen Familie in der benachbarten Stadt Tauberbischofsheim und hatte dort das Heimatrecht. Ehemann von Theresia (Mainzer) und Vater von Mathilde, Johanna, Lina, Friedrich, Julius und Adolf. Ab etwa 1883 war er als Landwirt in Würzburg ansässig; Inhaber einer Schweizerei [Milchviehbetrieb]; zeitweise auch Einkäufer von Zuchtvieh (1891) und Teilhaber der Firma "J. Schardt & Co." (1891; Vertrieb einer patentierten Kreissäge mit dem Schreiner J. Schardt und dem Sohn Julius Steinhardt als Buchhalter). Kurz nach 1900 ging Simon Steinhardt in den Ruhestand. Er verstarb Ende 1909 mit 75 Jahren in Würzburg. [1016] NS-Zeit: Sein Sohn Julius wurde von Berlin deportiert.