Martin Steinhardt (1871 - 1928)

Martin Steinhardt wurde am 03.03.1871 in Floss geboren und lebte in Floß (Oberpfalz), Nürnberg, Würzburg.

Seine Eltern waren Steinhardt Sabine geb. Weiß (28.06.1842–09.01.1920) und Steinhardt Simon (27.06.1840–19.06.1880).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Steinhardt Bertha geb. Schloßmann.

Seine Kinder waren Steinhardt Siegbert (04.11.1909–24.04.1942), Steinhardt Lise Beata (11.12.1910–31.05.1992) und Herzberg Nellie geb. Steinhardt (13.03.1913–13.01.1985).

Er starb am 10.11.1928 in Würzburg.

Weitere Angaben aus den Quellen: Martin Steinhardt stammte aus der Kaufmannsfamilie Simon und link(Sabine Steinhardt (Weiß)#31108) in Floß (Oberpfalz); seine früh verwitwete Mutter lebte später in Nürnberg. Martin zog kurz nach 1900 nach Würzburg und trat als Teilhaber in die Elektrogroßhandlung "Sonnenberg & Steinhardt" (Eichhornstraße 13 1/2 ein. (Die Ehefrau seines Partners Rosa Sonnenberg (Steinhardt) war eine Verwandte aus Martins Heimatstadt Floß.) Ab etwa 1908 war er mit Bertha Schloßmann verheiratet; zwischen 1909 und 1913 wurden ihre Kinder Siegbert, Lise und Nelly geboren. 1916/17 leistete Martin Steinhardt Kriegsdienst; Gefreiter in einem bayerischen Infanterie-Ersatzbataillon. Martin Steinhardt verstarb 1928 mit 57 Jahren in Würzburg. Seine Frau Bertha und sein Sohn Siegbert führten die Firma fort. NS-Zeit: Die Töchter Lise Steinhardt und Nelly Herzberg konnten in die USA emigrieren; Siegbert verstarb im niederländischen Exil; Martins Witwe Bertha Steinberg wurde von dort nach Sobibor deportiert und ermordet.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.