Sali Grünebaum geb. Steinhardt wurde am 09.10.1895 in Gaukönigshofen geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Gaukönigshofen, Würzburg, Kitzingen, Ghetto Izbica, Raum Lublin. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Seine Eltern waren Steinhardt Josef (um 1855) und Steinhardt Karoline geb. Krämer (um 1850).
Sein Kind war Grünebaum Tilly (14.07.1923–1942).
Er starb am 1942 in Raum Lublin.
Weitere Angaben aus den Quellen: Sali (Sara) Grünebaum wuchs in der Familie des Weinhändlers Josef Steinhardt und seiner Frau link(Karoline (Krämer)#31091) in Gaukönigshofen, Kreis Würzburg, auf. Sie war die Schwester der Weinhändler Isidor und Sigmund Steinhardt in Würzburg. Sali arbeitete vor ihrer Heirat einige Zeit als Kontoristin in Würzburg, vielleicht in der Familienfirma "Gebrüder Steinhardt". Um/nach 1920 war sie in ihrer Heimatgemeinde Gaukönigshofen mit Hermann (Naftali) Grünebaum verheiratet. Mit ihm hatte sie zwei Söhne, Tilly (*1923) und Justin Grünebaum (*1927). NS-Zeit: Die anscheinend früh verwitwete Frau sorgte als Händlerin für den Unterhalt ihrer Familie. Im Novemberpogrom 1938 kam es im Ort zu massiven Ausschreitungen. [1023] Bei der Volkszählung 1939 wurde Sali mit Justin Grünebaum im Haus Nr. 47 registriert. [1078] Justin konnte später nach Palästina emigrieren. Sali und ihre zeitweise im Isr. Waisenhaus Fürth untergebrachte Tochter Tilly wurden im März 1942 über Kitzingen nach Izbica deportiert [1058] und in der Folgezeit ermordet. Salis Brüder Jakob und Salomon wurden von Würzburg nach Theresienstadt deportiert. Gedenken: Ihr Sohn "Yosef Ilan" (Justin Grünebaum) widmete ihr und seiner Schwester wikien(Pages of Testimony) für die nationale Gedenkstätte Yad Vashem. [1005].