Tilly Grünebaum wurde am 14.07.1923 in Würzburg geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Würzburg, Fürth, Ghetto Izbica, Raum Lublin, Gaukönigshofen. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Seine Eltern waren Grünebaum Sali geb. Steinhardt (09.10.1895–1942).
Er starb am 1942 in Raum Lublin.
Weitere Angaben aus den Quellen: Tilly Grünebaum wuchs mit ihrem jüngeren Bruder Justin (Yosef Ilan) in der Kaufmannsfamilie Hermann und Sali Grünebaum (Steinhardt) in Gaukönigshofen, Kreis Würzburg, auf. NS-Zeit: Ihr Vater verstarb früh, ihre Mutter war als Händlerin tätig, um die Existenz der Familie zu sichern. Tilly war zeitweise im traditionsreichen Isr. Waisenhaus in Fürth (Julienstraße 2) [1023] untergebracht, wo sie auch bei der Volkszählung 1939) gemeldet war.[1078] Es ist anzunehmen, dass sie dort eine Schul- und Berufsausbildung erhielt. Ihre Mutter und ihr Bruder blieben in Gaukönigshofen; Justin konnte in der Folge nach Palästina emigrieren. Tilly Grünebaum und ihre Mutter waren im Frühjahr 1942 unter den letzten rund 30 jüd. Einwohnern von Gaukönigshofen, die dann deportiert wurden. [1023] Beide wurden Ende März 1942 über Kitzingen nach Izbica verschleppt [1058] und wohl bald darauf im Raum Lublin ermordet. [1003] Gedenken: Ihr Bruder Yosef Ilan widmete Tilly und ihrer Mutter Sali Grünebaum Gedenkblätter für die nationale Gedenkstätte Yad Vashem. [1005].