Adolf Aron Stern wurde am 09.11.1868 in Heßdorf geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Heßdorf, Würzburg, Ghetto Theresienstadt, Pirmasens. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Seine Eltern waren Stern Isaak (10.03.1841) und Stern Marianne geb. Straßburger (um 1840).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Stern Senta geb. Scharlach, die Ehe wurde am 1904 in Thüngen/Ufr. geschlossen.
Seine Kinder waren Stern Lothar (01.05.1909), Stern Albert (10.10.1905–09.04.2001) und Berney Mela Maria geb. Stern (28.11.1906–16.08.1982).
Er starb am 15.10.1942 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Adolf Aron Stern wuchs als ältestes von sechs Kindern in der Viehhändlerfamilie Isaak und link(Marianne Stern (Straßburger)#31282) in Heßdorf (Karsbach), Kreis Main-Spessart, auf; Bruder von Sigmund Stern in Würzburg. Adolf war nach seiner Schul- und Berufsausbildung zeitweise in Pirmasens, Rheinland-Pfalz, tätig. Ab Ende 1904 lebte er mit seiner Frau Senta (Scharlach) aus Thüngen in Würzburg; zwischen 1905 und 1909 wurden hier ihre Kinder Albert, link(Mela (Berney)#20902) und Lothar geboren. Adolf arbeitete zunächst weiter als Handelsvertreter für eine Schuhfirma in Pirmasens, nach 1910 dann als selbständiger Schuhwarenhändler und -agent. Im I. Weltkrieg leistete er Kriegshilfedienst bei der Post. 1917 erhielt er das Bürgerrecht der Stadt Würzburg. NS-Zeit: Im September 1938 musste er seine Firma schließen ("A. Stern", im Wohnhaus Neutorstraße 6). Er bemühte sich vergeblich um die Emigration zum Sohn Lothar nach Australien (1939). Das Ehepaar Adolf und Senta Stern blieb nach der Emigration seiner Kinder in Würzburg zurück, musste seine Wohnung aufgeben und war ab Februar 1942 Isr. Pfründnerhaus Dürerstraße 20 untergebracht. [1016] Am 23.September 1942 wurden beide mit Sentas Mutter Jeanette Scharlach [1027] nach Theresienstadt deportiert. [1061] Adolf Stern kam hier schon nach drei Wochen ums Leben; seine Frau wurde 1944 nach Auschwitz verschleppt. [1027].