Albert Stern (1905 - 2001)

Albert Stern wurde am 10.10.1905 in Würzburg geboren und lebte in Würzburg, Frankfurt am Main, Regensburg, KZ Buchenwald, England, USA, Dallas.

Seine Eltern waren Stern Adolf Aron (09.11.1868–15.10.1942) und Stern Senta geb. Scharlach (07.03.1883–1944).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Schulz-Behrend Betty (Babette) geb. Stahl.

Sein Kind war Fleckmann Janet geb. Stern.

Er starb am 09.04.2001 in Dallas, Texas.

Die Grabstätte befindet sich im "Dallas, Emanu-El Cemetery".

Weitere Angaben aus den Quellen: Albert Stern wuchs mit seinen jüngeren Geschwistern Mela (Berney) und Lothar in der Kaufmannsfamilie Adolf und link(Senta Stern (Scharlach)#31336) in Würzburg auf. Er besuchte hier die Jüd. Volksschule, dann neun Jahre das Realgymnasium und drei Jahre das Konservatorium (Hochschule für Musik Würzburg). Um 1923 machte er eine Lehre in der Firma "R. Stiefel". Albert arbeitete dann als Kaufmännischer Angestellter in Würzburg, zeitweise auch in Frankfurt am Main, Regensburg (1937/38) und anderen Orten. Ehrenamt: Mitglied Deutsche Demokratische Partei, Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold. NS-Zeit: Mitglied im Jüd. Kulturbund Würzburg. Albert wurde mit zahlreichen Würzburger Juden im Novemberpogrom 1938 festgenommen; am 2.Januar 1939 aus dem KZ Buchenwald entlassen. Er emigrierte im Juli 1939 nach England (Sandwich); im April. 1940 weiter in die USA (Berkeley). Kriegsfreiwilliger in der US Navy. Nach dem Krieg arbeitete Albert Stern als Geschäftsmann, Representative. Ehemann von Betty Stahl aus Würzburg. Mitglied der Congregation Emanu-El (1955) und des Rotary Club (1979) in seinem langjährigen Wohnort Dallas, Texas. Albert Stern verstarb 2001 mit 95 Jahren in Dallas. Er wurde mit seiner zweiten Frau Edith (Steinberg) im Friedhof der Gemeinde Emanu-El in Dallas begraben. [1065] Quellen: -ancestry.com (Social Security Death Index: Texas before 1951) -jewishgen.org (German Special Group: Emigrated 30.06.1939 Sandwich, England).

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.