Max Stern wurde am 05.06.1876 in Mainstockheim geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Mainstockheim, Krasniczyn, Raum Lublin, Kitzingen, Würzburg, Schweiz, Frankreich, Belgien. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Seine Eltern waren Stern Abraham (23.07.1848–05.08.1895) und Stern Amalie geb. Lichtenauer (16.06.1851–16.01.1907).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Stern Rosa geb. Mayer, die Ehe wurde am 1907 in ? geschlossen.
Seine Kinder waren Stern Arthur (09.04.1908–22.12.1999) und Stern Charles geb. Karl (22.11.1913–29.11.1990).
Er starb am 1942 in Raum Lublin.
Weitere Angaben aus den Quellen: Max Stern stammte aus der Familie Abraham und link(Amalie Stern (Lichtenauer)#31161) in Mainstockheim, Kreis Kitzingen. Nach seiner Schul- und Berufsausbildung arbeitete er ab 1895 selbständig als Weinhändler (wahrscheinlich bis 1906 auch als Viehtreiber bei seinem Vater). Ein Jahr später heiratete er Rosa Mayer aus Kitzingen, mit der er die Kinder Arthur und Karl bekam. Danach lebte er in Kitzingen, wo er auch als Grundstücksmakler tätig war. Er besaß dort ein Haus und galt als vermögend. NS-Zeit: Max Stern und seine Familie wurden massiv verfolgt. Im März 1933 flüchtete er deshalb in die Schweiz und nach Frankreich, kehrte jedoch wieder zurück. Im April 1934 wurde er mit seiner Familie in „Schutzhaft“ genommen, wegen „Verächtlichmachung der Bewegung“. Bis Mai 1934 kamen sie in das Gefängnis München-Stadelheim. 1938 wurde Max Stern während des Novemberpogroms wieder festgenommen und in das Gefängnis Würzburg gebracht, aus dem er nach einer Woche entlassen wurde. Mit seiner Ehefrau flüchtete er 1939 nach Belgien und nach der deutschen Besetzung weiter nach Frankreich. Dort wurde er an der Grenze zum unbesetzten Frankreich festgenommen. Er verbüßte dann wahrscheinlich bis April 1942 eine Gefängnisstrafe in Würzburg wegen Verstoßes gegen die „Reichsfluchtsteuer“-Bestimmungen. Am 25. April 1942 wurde er mit seiner Frau Rosa nach Krasniczyn deportiert und in der Folgezeit im Raum Lublin ermordet.[1016] Ihre Söhne konnten in die USA und die Schweiz emigrieren.