Rosa Stern geb. Mayer (1885 - 1942)

Rosa Stern geb. Mayer wurde am 31.08.1885 in Kitzingen geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Kitzingen, Krasniczyn, Raum Lublin, Belgien, Frankreich, Würzburg, Schweiz, München-Stadelheim. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Mayer Isak (um 1860–vor 1939) und Mayer Julie geb. Mainzer (03.01.1862–11.09.1942).

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Stern Max, die Ehe wurde am 1907 in ? geschlossen.

Ihre Kinder waren Stern Arthur (09.04.1908–22.12.1999) und Stern Charles geb. Karl (22.11.1913–29.11.1990).

Sie starb am 1942 in Raum Lublin.

Weitere Angaben aus den Quellen: Rosa Stern wuchs in der Viehhändlerfamilie Isak und link(Julie Mayer (Mainzer)#27107) in Kitzingen auf. Sie besuchte hier die Volksschule, danach das Institut der Englischen Fräulein in Bad Kissingen (dem Geburtsort ihrer Mutter). Ab 1907 (?) war Rosa mit dem Weinhändler Max Stern in Kitzingen verheiratet; 1908 und 1913 wurden hier ihre Söhne Arthur und Karl Stern geboren. NS-Zeit: Die Familie Rosa und Max Stern wurde massiv verfolgt. Sie flüchtete bereits im März 1933 in die Schweiz und nach Frankreich. Nach ihrer Rückkehr wurde die Familie im April 1934 für einige Wochen in "Schutzhaft" genommen. Rosas Söhne konnten 1936 emigrieren. Sie selbst und ihr Mann flüchteten 1939 nach Belgien, nach der deutschen Besetzung weiter nach Frankreich. Im Mai 1941 wurden sie an der Grenze zum unbesetzten Frankreich festgenommen. Rosa Stern war dann bis Weihnachten 1941 im Gefängnis in Würzburg inhaftiert und musste im Anschluss in das "Jüd. Unterkunftsheim" (Judenhaus) in der Bibrastraße 6 ziehen. Am 25. April 1942 wurden Rosa und Max Stern nach Krasniczynn deportiert und in der Folgzeit im Raum Lublin ermordet.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.