Julie Mayer geb. Mainzer (1862 - 1942)

Julie Mayer geb. Mainzer wurde am 03.01.1862 in Bad Kissingen geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Bad Kissingen, Kitzingen, Frankfurt am Main, Ghetto Theresienstadt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Mainzer Löb und Mainzer Jette geb. Löwenthal.

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Mayer Isak.

Ihre Kinder waren Mayer Max (11.05.1893–14.04.1917), Mayer Siegfried (16.11.1886–17.05.1941), Mayer Simon (24.03.1890–08.02.1891), Mayer Sußmann, Sußmann; Sussmann (28.02.1888–1942), Mayer Irma (29.09.1898–02.01.1900) und Stern Rosa geb. Mayer (31.08.1885–1942).

Sie starb am 11.09.1942 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Julie Mayer stammte wahrscheinlich aus der Jüd. Gemeinde der Kurstadt Bad Kissingen (und nicht aus der erst 1863 begründeten Jüd. Gemeinde in Kitzingen). Unter den 45 Inhabern der jüd.Matrikelstellen in Bad Kissingen findet sich 1817 auch ein "Schloma Mainzer (Viehhandel)". [1023] Ab den 1880er Jahren war Julie in Kitzingen mit dem Viehhändler Isak Mayer verheiratet. [1016] NS-Zeit: Die verwitwete Frau weigerte sich Ende 1939, das Familienanwesen in der Herrnstraße 13 in Kitzingen zu verkaufen. Im August 1942 wurde sie von einem Altersheim in ihrem letzten Wohnort Frankfurt am Main nach Theresienstadt deportiert. [1064] Julie Mayer kam dort nach wenigen Wochen mit 80 Jahren ums Leben. [1027] Ihre Tochter Rosa Stern war schon im April 1942 von Würzburg mit ihrem Ehemann deportiert worden. Quelle: -Elmar Schwinger, Von Kitzingen nach Ibica, Aufstieg und Katastrophe der mainfränkischen Israelitischen Kultusgemeinde Kitzingen, 2009, 329,357.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.