Otto Stern (1847 - 1924)

Otto Stern wurde am 07.08.1847 in Steinach a. d. Saale geboren und lebte in Steinach a. d. Saale, Würzburg.

Seine Eltern waren Stern David (02.02.1812–06.05.1884) und Stern Nanny geb. Ehrlich (05.05.1817–22.03.1903).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Stern Lina geb. Ney, die Ehe wurde am 1875 in Bamberg/Ofr. geschlossen.

Seine Kinder waren Stern Rosa (14.01.1878–13.12.1886), Morgenstern Frances geb. Stern, Franziska (14.09.1876–14.02.1958) und Stern Bruno (28.04.1880–22.09.1957).

Er starb am 08.12.1924 in Würzburg.

Weitere Angaben aus den Quellen: Dr. Otto Stern stammte aus der Kaufmannsfamilie David und link(Nanny Stern (Ehrlich)#31301) in Steinach, Kreis Bad Kissingen. Er studierte an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Nach seinem Studien- und Berufsabschluss war er zunächst als "Rechtskonzipient" (juristischer Hilfsarbeiter) für nichtjüd. Anwälte in Würzburg tätig. Ab 1886 führte Dr. Stern eine eigene Kanzlei in seinem Haus in der Kaiserstraße 29. Er war Ehemann von Lina Ney aus Bamberg und Vater von link(Franziska (Morgenstern)#27383) und Dr. jur. Bruno Stern Ehrenamt: Dr. Stern war über 25 Jahre Mitglied im Gemeindekollegium (Stadtrat) Würzburg (ab 1908 für die Liste der Vereinigten Liberalen und Demokraten). Er gehörte auch lange Zeit zum Führungsgremium der Isr. Kultusgemeinde Würzburg: ab 1884 Verwaltungsmitglied; Vorsitzender von 1896 bis 1919 (Nachfolger wurde sein Neffe Gerson Haas; Vorsitzender der Isr. Unterrichts- und Erziehungsanstalt (Jüd. Volksschule). Langjähriges Mitglied, Vorstandsmitglied im Verschönerungsverein Würzburg; 1924 Ehrenmitglied. Ehrungen: Justizrat (1901), Michaelsorden 4. Klasse mit Krone (1914). Justizrat Dr. Otto Stern verstarb 1924 mit 77 Jahren in Würzburg.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.