Sara Breina Stolz geb. Feuerwerk (Berger) wurde am 22.06.1884 in Podhajce (Pidhajzi) geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Podhajce, Würzburg, Pécs, Riga-Jungfernhof, Raum Riga. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Feuerwerk Feiwel und Feuerwerk Rifka geb. Berger.
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Stolz Markus (Salo), die Ehe wurde am 1911 in Brzezany/Galizien geschlossen.
Ihre Kinder waren Stolz Philipp (01.03.1913–03.03.1915) und Stolz Simon (26.07.1917–Juni 1986).
Sie starb am 1941/1942 in Raum Riga.
Weitere Angaben aus den Quellen: Sara (Sali Breina) Stolz wurde 1884 als Tochter des Spezerei-Händlers Feiwel Feuerwerk und seiner Frau Rifka, geb. Berger, in der damals österreichisch-galizischen Stadt Podhajce geboren; wegen der standesamtlich nicht anerkannten Ehe ihrer Eltern musste sie den Mädchennamen ihrer Mutter annehmen. 1911 heiratete sie in Brzezany den aus Rohatyn stammenden, seit 1909 in Würzburg lebenden Kaufmann Markus (Salo) Stolz; Mutter von Philipp (1913-1915) und Simon Stolz. Simon wurde 1917 in Pécs (Fünfkirchen) in Ungarn geboren, wo Sara sich wohl während des Kriegsdienstes ihres Mannes (1915-1918) aufhielt. NS-Zeit Ende Oktober 1938 waren Sara und Markus von der Abschiebung polnischer Juden bedroht. Im September 1939 mussten sie ihre Wohnung in der Herzogenstraße 3 räumen (Entmietungsgesetz). Das Paar wurde im "Jüd. Unterkunftsheim" im früherer Internat der Isr. Lehrerbildungsanstalt in der Bibrastraße 6 einquartiert. Saras Ehemann hatte sich erfolglos um die Emigration in die USA bemüht; Ende Dezember 1939 reiste er allein nach Belgien aus. Nach der deutschen Besetzung im Mai 1940 wurde er vom Verfolgungssystem erfasst und im Sptember 1942 vom Sammellager Mechelen (Malines) ins oberschlesische Zwangsarbeitslager Cosel deportiert. Seine in Würzburg zurück gebliebene Frau Sara war schon im November 1941 von Würzburg nach Riga-Jungfernhof deportiert worden. [1057]Nur der Sohn Simon überlebte den Holocaust. [1016].