Markus (Salo) Stolz wurde am 22.01.1877 in Rohatyn geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Rohatyn, Würzburg, Brüssel, Sammellager Mechelen, Lager Cosel. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Seine Eltern waren Stolz Sima geb. Spiggel (um 1850) und Stolz Simon (um 1845).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Stolz Sara Breina geb. Feuerwerk (Berger), die Ehe wurde am 1911 in Brzezany/Galizien geschlossen.
Seine Kinder waren Stolz Philipp (01.03.1913–03.03.1915) und Stolz Simon (26.07.1917–Juni 1986).
Er starb am 1942-1945 in Kozle .
Weitere Angaben aus den Quellen: Markus (Salo) Stolz wuchs in der Lehrerfamilie Simon und Sima Stolz (Spiggel) in der damals österreichisch-galizischen Stadt Rohatyn auf. Er zog 1909 von dort nach Würzburg und arbeitete hier, wie eine Reihe von Juden aus Rohatyn, zunächst als Weinreisender für die Firma "Ludwig Breitenbach" in Schweinfurt, dann für die Firma "Freudenberger Sohn" und andere in Würzburg. I. Weltkrieg: 1915-1918 Kriegsdienst,-teilnehmer in der österreichisch-ungarischen Armee. Ab Ende der 1920er Jahre war er als selbständiger Weinhändler in Würzburg tätig. NS-Zeit: Markus Stolz musste im September 1939 die Familienwohnung räumen; er kam mit seiner Frau Sara (Sali) in das "Jüd. Unterkunftsheim" in der Bibrastraße 6 in Würzburg. Markus hatte die Emigration in die USA vorbereitet; Ende Dezember 1939 reiste er allein nach Brüssel aus (?). Vom Sammellager Mechelen (Malines) wurde er im September 1942 nach Cosel deportiert, in ein Zwangsarbeitslager der Organisation Schmelt. [1003] Seine Frau Sara war schon im November 1941 von Würzburg nach Riga deportiert worden.