Siegfried Strauß (1900 - 1945)

Siegfried Strauß wurde am 18.05.1900 in Geroda geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Geroda, Burgpreppach, Würzburg, Mittelsinn, Frankfurt am Main, Ghetto Litzmannstadt, unbekannt (Holocaust). Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Strauß Amalie geb. Rosenfelder (um 1870) und Strauß Moses (um 1870–01.09.1937).

Er starb am 1941-1945 in unbekannt (Holocaust).

Weitere Angaben aus den Quellen: Siegfried Strauß wuchs in der Kaufmannsfamilie Moses und link(Amalie Strauß (Rosenfelder)#31494) in Groda, Kreis Bad Kissingen, auf. Sein Vater leitete über Jahrzehnte die Israelitische Kultusgemeinde des Ortes. [1023] Siegfried besuchte nach der Volksschule die berufsvorbereitende Isr. Präparandenschule in Burgpreppach, dann von 1916 bis zu seinem Examen 1919 die Isr. Lehrerbildungsanstalt ILBA in Würzburg. [1016] Er war in den Folgejahren als Lehrer, Kantor und Schächter in seinem Heimatort Geroda tätig. Seine Frau Jettchen (Katz) aus Rhina verstarb 1928 nach der Geburt ihres ersten Kindes. [1023] NS-Zeit: Siegfried Strauß unterrichtete dann wenigstens bis 1937 in Mittelsinn, Kreis Main-Spessart. [1023] Er wurde im Oktober 1941 von seinem letzten Wohnort Frankfurt am Main nach Litzmannstadt (Lodz) deportiert; [1003] zusammen mit seiner zweiten Frau (?) Mirjam (Stern) aus Fulda. [1064].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.