David Tachauer wurde am 13.02.1885 in Würzburg geboren und lebte in Würzburg, Palästina, Israel, München, Frankfurt am Main, Rothenburg ob der Tauber.
Seine Eltern waren Tachauer Gustav Gedalja (07.02.1842–09.10.1923, 10.10.1923) und Tachauer Jettchen geb. Goldschmidt (25.07.1849–03.03.1908).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Tachauer Henny (Nanni) geb. Joseph, die Ehe wurde am 1914 in Haifa geschlossen.
Seine Kinder waren Goldschmidt-Dishon Rosi Rahel geb. Tachauer (09.07.1923–15.05.1991), Tachauer Alfred (16.08.1915) und Wohl Hadassah, Hadassah Henriette geb. Tachauer (24.08.1916–21.11.1947).
Er starb am 1976 in Israel.
Weitere Angaben aus den Quellen: Der Gymnasiallehrer und Aktuar (Versicherungsmathematiker) Dr. David Tachauer wuchs in der kinderreichen Lehrerfamilie Dr. Gustav und link(Jettchen Tachauer (Goldschmidt)#31876) in Würzburg auf. Er besuchte hier die Jüd. Volksschule (Isr. Unterrichts- und Erziehungsanstalt) und ein Gymnasium. Nach seinem Militärdienst als Einjährig-Freiwilliger folgte ein Studium der Mathematik und Physik an der Ludwig-Maximilians-Universität in München und eine Fortbildung an der Akademie für Sozial- und Handelswissenschaften in Frankfurt am Main. 1914-1918 Kriegsdienst, -teilnehmer; Unteroffizier. Dr. Tachauer war ab 1914 mehrmals für längere Zeit in Haifa, Palästina. 1914 heiratete er dort seine Frau Henny Joseph. Nach verschiedenen auswärtigen Stellen unterrichtete er ab 1919 Mathematik und Physik an der Oberrealschule Würzburg. Er trat auch mit Veröffentlichungen zu sozialen und wirtschaftlichen, zuletzt genealogischen Themen hervor. Ehrenamt: Im September 1919 wurde er zum Vorsitzenden der Zionistischen Ortsgruppe gewählt. David Tachauer engagierte sich auch in der Esperanto-Bewegung. NS-Zeit: Dr. Tachauer wurde 1923 an die Realschule in Rothenburg ob der Tauber versetzt. 1932 Rückkehr nach Würzburg. 1933 wurde er vom Regime aus dem staatlichen Schuldienst entlassen im Dienstgrad eines Studienprofessors. Er emigrierte im Oktober 1934 über Frankfurt am Main nach Palästina und lebte dann mit seiner Familie in einem Kibbuz in Gvar'am, Gaza. [1016] Dr. Tachauer verstarb 1976 in Israel.