Josef Tachauer (1876 - 1961)

Josef Tachauer wurde am 12.12.1876 in Würzburg geboren und lebte in Würzburg, Nürnberg, Haifa, Gunzenhausen, Fürth.

Seine Eltern waren Tachauer Gustav Gedalja (07.02.1842–09.10.1923, 10.10.1923) und Tachauer Jettchen geb. Goldschmidt (25.07.1849–03.03.1908).

Sein Kind war Niederland Irma geb. Tachauer (11.01.1911–04.04.2000).

Er starb am 19.02.1961 in Haifa.

Weitere Angaben aus den Quellen: Dr. Josef Tachauer wuchs als drittes von sieben Kindern der Lehrerfamilie Dr. Gustav und link(Jettchen Tachauer (Goldschmidt)#31876) in Würzburg auf. Nach seiner Schulausbildung und seinem sprachwissenschaftlichen Studium an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg war er als Realschullehrer in Nürnberg (sowie Gunzenhausen und Fürth) tätig. Sudienprofessor, Oberstudienrat (1927) an der Realschule II in Nürnberg. 1906 erhielt er das Heimatrecht der Stadt Nürnberg. [1016] Ehemann von Dina Grünbaum und Vater von drei Kindern. NS-Zeit: 1933(?) aus dem staatlichen Schuldienst entlassen. Josef und Dina Tachauer wurden noch bei der Volkszählung 1939 in Nürnberg registriert. [1078] Sie konnten wohl in der Folgezeit nach Palästina emigrieren. [1066] Dr. Tachauer verstarb 1961 mit 74 Jahren in Haifa, Israel.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.