Binyamin (Benno) Uffenheimer wurde am 03.05.1920 in Breisach geboren und lebte in Breisach, Würzburg, KZ Dachau, England, Palästina, Tel Aviv, Jerusalem.
Seine Eltern waren Uffenheimer Nathan (21.03.1868–21.02.1931) und Uffenheimer Sitta geb. Kaufmann (23.07.1893–25.11.1941).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Uffenheimer Rivka geb. Schatz, die Ehe wurde am 1952 in Jerusalem geschlossen.
Seine Kinder waren Uffenheimer Yochai (1958) und Uffenheimer Elischa (um 1963).
Er starb am 1996 in Aviv,.
Weitere Angaben aus den Quellen: Binyamin (Benno) Uffenheimer stammte aus der Händlerfamilie Nathan und Sina (Sitta) Uffenheimer (Kaufmann) in Breisach. Er besuchte dort die Volks- und Realschule, dann ab 1936 die Isr. Bildungsanstalt ILBA in Würzburg. Er war Zionist ab 1934; die Zeit an der ILBA prägte ihn in religiöser und nationaler Hinsicht. Im Novemberpogrom 1938 wurde er mit seiner ganzen Klasseverhaftet und ins KZ Dachau verschickt; am 13.Januar 1939 entlassen. Es folgte eine Hachscharah zur Vorbereitung der Emigration. Im Juni 1939 konnte er nach England ausreisen; nach Kriegsausbruch wurde er dort als Enemy Alien interniert. Im Januar 1940 ging er nach Palästina. Seine verwitwete Mutter wurde 1941 von München deportiert und ermordet. Der Ehemann von Rivka (Schatz) und Vater von Yochai (*1958) und Elischa (*1963) war Angehöriger der Selbstschutzorganisation Haganah; Teilnehmer am Befreiungs-, Sinai- und Sechs-Tage-Krieg. Binyamin Uffenheimer arbeitete ab 1945 als Lehrer und Erzieher. Fortbildung an der Hebrew University in Soziologie, Philosophie; Bibel- und Talmudwissenschaften; 1959 Promotion. Ab 1960 war er Dozent, Professor an verschiedenen israelischen Universitäten; 1975 Gastprofessur in Luzern/Schweiz; zuletzt Ordinarius für Bibelwissenschaften an der Universität Tel Aviv. Zahlreiche Veröffentlichungen; Mitherausgeber des Immanuel-Quarterly for Jewish-Christian Relations, Jerusalem. Mitglied Israel Land Movement (1967-1975), Techija-Bewegung (ab 1975). [1016].