Babette Uhlfelder geb. Hausmann (1887 - 1942)

Babette Uhlfelder geb. Hausmann wurde am 13.08.1887 in Mainbernheim geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Mainbernheim, Nürnberg, Krasniczyn, Reichenberg, Raum Lublin. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Hausmann Ruben (um 1860).

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Uhlfelder Isaak, die Ehe wurde am 1921 in Mainbernheim geschlossen.

Sie starb am 1942 in Raum Lublin.

Weitere Angaben aus den Quellen: Babette Uhlfelder wuchs in der Viehhändlerfamilie Ruben Hausmann und dessen Frau Regina (Ullmann) in Mainbernheim im Kreis Kitzingen, auf; Schwester von Berta Löwinger. Babette war ab 1921 mit dem Kaufmann Isaak Uhlfelder verheiratet. Das Paar lebte in dessen Heimatort Reichenberg und in Würzburg. Isaak arbeitete hier als Angestellter und Prokurist, strebte aber eine selbständige Tätigkeit an. Wohl aus beruflichen Gründen zog die Familie dann um 1923 nach Nürnberg. NS-Zeit: Babette und Isaak Uhlfelder wurden bei der Volkszählung 1939 mit ihrem Sohn (?) Albert (*1924 Nürnberg) in der Hochstraße 15 in Nürnberg registriert. "Peter Albert Uhlfelder", von Beruf Fotograf, konnte nach Schweden emigrieren; im Oktober 1946 reiste er nach New York aus. [1019] Babette und Isaak Uhlfelder wurden im April 1942 von Nürnberg nach Krasniczyn deportiert [1064] und wohl in der Folgezeit im Raum Lublin ermordet. Babettes Verwandter Sigmund Hausmann (*1889 Mainbernheim) war schon 1941 mit seiner Familie von Nürnberg nach Riga deportiert worden. [1033].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.