Isaak Uhlfelder wurde am 31.03.1885 in Reichenberg geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Reichenberg, Würzburg, Nürnberg, Krasniczyn, Raum Lublin. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Seine Eltern waren Uhlfelder Abraham (um 1855) und Uhlfelder Klara geb. Neumann (um 1860).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Uhlfelder Babette geb. Hausmann, die Ehe wurde am 1921 in Mainbernheim geschlossen.
Er starb am 1942 in Raum Lublin.
Weitere Angaben aus den Quellen: Isaak Uhlfelder wuchs in der Viehhändlerfamilie Abraham und Klara Uhlfelder in der Gemeinde Reichenberg im Kreis Würzburg auf. Nach seiner Schul- und Berufsausbildung arbeitete er in der Tuchgroßhandlung "J. Saalheimer Söhne" in Würzburg. I. Weltkrieg: Ab 1914 Kriegsteilnehmer, verwundet. 1919 und 1921 (bis um 1923?) wiederholte Aufenthalte in Würzburg. Isaak Uhlfelder, zu dieser Zeit "Prokurist" (in der Firma Saalheimer?), wollte sich in Würzburg selbständig machen. [1016] Danach ging er mit seiner Frau Babette (Hausmann), wohl aus beruflichen Gründen, nach Nürnberg. NS-Zeit: Babette und Isaak Uhlfelder wurden bei der Volkszählung 1939 mit ihrem Sohn (?) Albert (*1924 Nürnberg) in der Hochstraße 15 in Nürnberg registriert. "Peter Albert Uhlfelder", von Beruf Fotograf, konnte nach Schweden emigrieren; im Oktober 1946 reiste er nach New York aus. Babette und Isaak Uhlfelder wurden im April 1942 von Nürnberg nach Krasniczyn deportiert [1064] und in der Folgezeit ermordet. [1003].