Jakob Uhlfelder wurde am 16.07.1852 in Reichenberg geboren und lebte in Reichenberg, Heidingsfeld (Würzburg).
Seine Eltern waren Uhlfelder Babette geb. Krebs (um 1825–?09.09.1900) und Uhlfelder Isak (?um 1800–vor 1900).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Uhlfelder Rosa geb. Dingfelder, die Ehe wurde am 1881 in ? geschlossen.
Seine Kinder waren Uhlfelder Maier (16.12.1887–28.05.1979), Uhlfelder Julchen (17.10.1885) und Uhlfelder Justin geb. Isak (27.04.1882–30.09.1948).
Er starb am vor 1900 in Heidingsfeld.
Weitere Angaben aus den Quellen: Jakob Uhlfelder wuchs in der Familie Isak und link(Babette Uhlfelder (Krebs)#31979) in Reichenberg, Kreis Würzburg, auf. Sein Vater (?) erhielt dort 1827 eine der 27 jüd. Matrikelstellen ("Isaak Uhlfelder, Landwirtschaft"), ebenso wie zuvor der wohl verwandte "Abraham Uhlfelder (Krämerei, ab 1824)". [1023] (Bayerisches Judenedikt von 1813.) Jakob war als Metzger und Viehhändler in Reichenberg, dann Heidingsfeld (1881) tätig. Ab 1881 war er mit der dort schon länger ansässigen Rosa Dingfelder verheiratet. Zwischen 1882 und 1887 wurden in Heidingsfeld die Kinder Justin, Julchen und Maier geboren. Die Söhne führten den väterlichen Metzgerbetrieb weiter. Die Familien Uhlfelder wohnten in eigenen Anwesen in der Klingenstraße 13 und 16. Jakob Uhlfelder verstarb vor 1900 (?) im mittleren Lebensalter. NS-Zeit: Seine Söhne konnten nach New York emigrieren. Seine Witwe Rosa Uhlfelder wurde 1942 von Würzburg nach Theresienstadt deportiert.