Rosa Uhlfelder geb. Dingfelder (1854 - 1943)

Rosa Uhlfelder geb. Dingfelder wurde am 30.08.1854 in Uehlfeld geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Uehlfeld, Heidingsfeld (Würzburg), Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Dingfelder Getta geb. Seligenbrunn (um 1815–09.12.1887) und Dingfelder Maier (1802–26.02.1887).

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Uhlfelder Jakob, die Ehe wurde am 1881 in ? geschlossen.

Ihre Kinder waren Uhlfelder Maier (16.12.1887–28.05.1979), Uhlfelder Julchen (17.10.1885) und Uhlfelder Justin geb. Isak (27.04.1882–30.09.1948).

Sie starb am 02.02.1943 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Rosa Uhlfelder wurde in der mittelfränkischen Gemeinde Uehlfeld geboren. [1023] Sie kam schon als Kind um 1861 mit ihren Eltern Maier und Getta Dingfelder nach Heidingsfeld. Seit etwa 1881 war sie hier mit dem Metzger und Viehhändler Jakob Uhlfelder aus der nahen Gemeinde Reichenberg verheiratet. Zwischen 1882 und 1887 wurden in Heidingsfeld ihre Kinder Justin, Julchen und Maier geboren. NS-Zeit: Die seit langem verwitwete Rosa Uhlfelder blieb nach der Emigration ihrer Söhne 1939 alleine in ihrem Heidingsfelder Wohnhaus zurück. Im Dezember 1940 kam die hochbetagte Frau in das jüdische Altersheim in der Konradstraße 3 in Würzburg. Am 23. September 1942 wurde sie von dort mit dem zweiten großen Transport alter Menschen aus Franken nach Theresienstadt deportiert. [1061] Die 88jährige kam dort nach wenigen Monaten ums Leben. [1027] Ihre von München deportierte, über 90jährige Schwester Ida Hellmann war bereits im Dezember 1942 in Theresienstadt gestorben. [1005] Gedenken: Vor ihrem langjährigen Wohnhaus an der Klingenstraße 13 in Heidingsfeld wurde 2016 ein Stolperstein verlegt (Stolpersteine).

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.