Regina Ullmann wurde am 10.01.1886 in Würzburg geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Würzburg, Karlsruhe, Lager Gurs, Lager Drancy, KZ Auschwitz. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Ullmann Klara geb. Ifri (12.04.1853–31.10.1936) und Ullmann Moritz (20.12.1843–29.11.1899).
Sie starb am 1942 in KZ Auschwitz.
Weitere Angaben aus den Quellen: Regina Ullmann wuchs als viertes von fünf Kindern der Kaufmannsfamilie Moritz und link(Klara Ullmann (Ifri)#32046) in Würzburg auf. Die ledige Frau blieb nach dem frühen Wegzug ihrer verheirateten Schwestern Hedwig (Blumenthal), Ida (Diefenbronner) und Jenny (Sussmann) und der Auswanderung ihres Bruders Max bei ihrer schon ab 1899 verwitweten Mutter Klara Ullmann in Würzburg zurück. [1016] Regina arbeitete nach ihrer Schulausbildung (an einer Höheren Töchter-Schule) und der Berufsausbildung zeitweise als Handelsvertreterin. NS-Zeit: Regina Ullmann war Mitglied im Kulturbund Deutscher Juden Würzburg. Sie wurde noch bei der Volkszählung 1939 im Mai des Jahres in Würzburg registriert. [1078] Im März 1940 zog sie zu ihrem verwitweten Schwager Berthold Diefenbronner nach Karlsruhe. Beide wurden in der frühen Wagner-Bürckel-Aktion im Oktober 1940 ins südfranzösische Lager Gurs deportiert. [1030] Am 5.August 1942 wurde Regina Ullmann über das Durchgangslager Drancy nach Auschwitz deportiert und dort ermordet. Ihr Schwager Berthold Diefenbronner überlebte den Holocaust in Frankreich. [1066].