Simon Ullmann wurde am 03.08.1856 in Ichenhausen geboren und lebte in Ichenhausen, Zell am Main, Würzburg.
Seine Eltern waren Ullmann Koppel (um 1808–18.02.1886) und Ullmann Rebekka geb. Schmal (um 1830).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Ullmann Jette (Jendel) geb. Rosenbaum.
Er war in 2. Ehe verheiratet mit Ullmann Peppi geb. Sänger, die Ehe wurde am 1896 in Gunzenhausen geschlossen.
Seine Kinder waren Rosenbaum Rebekka (Becka) geb. Ullmann (03.03.1893–1935), Ullmann Henny (04.07.1906–01.10.1944), Ullmann Jonny (04.07.1906), Oppenheim Flora geb. Ullmann (07.12.1886–19.11.1943) und Gottlieb Martha geb. Ullmann (10.11.1909) sowie weitere 5 Kinder.
Er starb am 28.06.1910 in Würzburg.
Weitere Angaben aus den Quellen: Simon Ullmann stammte aus der Familie des Religionslehrers und Rabbiners Koppel Ullmann und dessen Frau link(Rebekka (Schmal)#32067) im schwäbischen Ichenhausen. Er war in erster Ehe mit Jette (Jendel) Rosenbaum aus Zell am Main dort verheiratet. Der Witwer (1893) mit drei heranwachsenden Töchtern war ab 1896 mit Peppi Sänger aus Buttenwiesen verheiratet; auch sie stammte aus Rabbinerfamilien. Ende 1898 zog die Familie in die Nachbarstadt Würzburg und verlegte ihr Geschäft hierher. In Simons zweiter Ehe wurden die Kinder Jakob (1897-1897), Josef (1898-1898), Julius, Henny, Jonny, Theodor David und Martha (Gottlieb) geboren. Simon Ullmann erhielt 1907 das Heimatrecht der Stadt Würzburg. Er verstarb 1910 im mittleren Lebensalter. [1016] NS-Zeit: Henny Ullmann wurde von Würzburg deportiert und ermordet; Simons Tochter Flora Oppenheim von den Niederlanden. Seine Witwe Peppi Ullmann und die Kinder Julius, Jonny, Theodor und Martha konnten nach Palästina emigrieren. Quelle: -jewishgen.org.